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Stricken, Häkeln, Spinnen, Nähen

Geschrieben von ulemo
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Meine Mutter ist gelernte Schneiderin und ich habe einen großen Teil meiner Kindheit in dem Nähzimmer meiner Mutter verbracht. Allerdings nur bei schlechtem Wetter und besonders in den Wintermonaten.
Dort habe ich dann auch stricken gelernt und mein erstes Werk war ein gestricktes Trachtenjäckchen für meine Puppe. Da war ich knapp 5 Jahre alt. Danach habe ich ein schöne runde Tischdecke mit Kreuzstichen für meine Oma gestickt. Später durfte ich dann kleine Änderungen an Kleidern, Röcken und so machen. Also Kürzen, Knöpfe annähen, kleine Reparaturarbeiten. Damit habe ich mir dann zum Taschengeld etwas dazu verdient.
Wahrscheinlich kommt meine Liebe zu Handarbeiten aller Art aus dieser Zeit.

Als Jugendliche und junge Erwachsene hat dies dann nachgelassen. Da waren auch andere Dinge viel wichtiger. Während meiner Schwangerschaft habe ich dann wieder einiges für die Erstlingssausstattung gestrickt und gehäkelt. Danach war dafür keine Zeit mehr, da ich ja 8 Wochen nach der Entbindung wieder voll berufstätig war, blieb für Handarbeiten keine Zeit mehr.
Zu Weihnachten gab es auch immer handgestrickte Socken von meiner Oma und die waren immer super. Ich selbst habe ja nie Socken gestrickt und hat auch keine Ahnung wie das geht. Nachdem meine Oma mit 93 Jahren gestorben war und unsere Socken so langsam hinüber gingen, fragte ich meine Mutter, ob sie uns nicht Socken stricken könnte, habe ich mir eine ordentliche Abfuhr geholt. Meine Mutter meinte, sie hätte im Krieg genügend Socken gestrickt und würde das nie mehr machen.
Also habe ich mir eine Anleitung aus dem Internet gesucht, billige Wolle gekauft und probiert und das Ergebnis war gar nicht so schlecht.
So habe ich wieder mit 45 Jahren mit stricken und häkeln angefangen.
Ich habe dann immer in der wenigen Freizeit, die ich hatte, Socken oder Deckchen produziert.Dabei habe ich festgestellt, das Handarbeiten mich echt entspannt und ich den Alltagsstress in meinem Beruf vergessen konnte.
So ist auch dieses Bild in dieser Zeit entstanden :
Köstlich amüsiert habe ich mich auch immer, wenn meine Mitarbeiter immer total erstaunt waren, das so eine Frau wie ich strickt und häkelt. Gerne hätte ich als während den langen Sitzungen, insbesondere bei den Haushaltsberatungen, mein Strickzeug ausgepackt und was produktives gemacht, aber das ging dann leider doch nicht.

So fing es wieder an mit meiner "Wollsucht".

Wie  ich dann zu meinem Shop und zum Spinnen und Nähen kam, erzähl ich Euch beim nächsten Mal.

Viele liebe Grüße aus Franken
sendet Euch
Ute




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Kommentare  

 
MaschenKreativ
#2 MaschenKreativ 2017-12-08 18:24
Dein Blogbeitrag ist total aus der Seele geschrieben. Ich finde ihn sehr nett geschrieben, es macht Freude ihn zu lesen. Auf den zweiten Blog bin ich nun sehr gespannt!
Lieben Gruß, Annette
 
 
DoroM
#1 DoroM 2017-11-22 12:12
Liebe Ute,

dein Blogbeitrag über deine Handarbeiten ist interessant geschrieben, denn es erinnert mich auch an meine Zeit als Kind in der auch ich ganz einfach und leicht an die Arbeit (Hobby) Handarbeiten herangeführt wurde. Früher war es ganz normal, dass Oma und Mutter alles selber machten.

Dein Beitrag gefällt mir und freue mich schon auf den Nächsten.

Liebe Grüße
Margrit
 

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